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Basisinformationen über den Energieausweis:
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Der Energieausweis:
Seit 2006 muss nach der "EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden" beim Verkauf oder der Vermietung von Wohnungen ein "Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden" ausgestellt werden.
Information ist der erste Schritt:
Verschiedene Studien belegen es, schlecht gedämmte Gebäude sind die größten Energiefresser und eine der größten Quellen des CO2-Ausstoßes in der EU. Fossile Brennstoffe wie Erdöl und Erdgas werden zunehmend knapper. Damit steigen auch zukünftig die Gas- und Ölpreise weiter an. Mit der Einführung des Energieausweis in der Europäischen Union für den Immobilienbestand in 2006 wird ein wichtiger Schritt zur Energieeinsparung bei Gebäuden getan.
Steigende Energiekosten sind für Jedermann ein Ärgernis, mit dem Energiepass kann jeder in Zukunft die Energieeffizienz seiner Immobilie einschätzen, beurteilen und gegebenenfalls Massnahmen zur Kostenreduktion ergreifen.
Die Geschichte des Energiepass:
Der Energiepass ist bei den Verbrauchern noch weitgehend unbekannt. Dies wird sich aber im Laufe der nächsten Monate und Jahre drastisch verändern. Seinen Beginn hatte er 1992. Damals wurde die Stabilisierung der Treibhausgase auf dem wegweisenden Weltgipfel in Rio im Rahmen der Klimaschutzkonvention vereinbart. 1997 wurden, massgeblich von den Industriestaaten vorangetrieben, rechtsverbindliche Zusagen gemacht, die Emissionen der Treibhausgase bis zum Zeitraum von 2008 bis 2012 gegenüber dem Referenzjahr 1990 um durchschnittlich 5,2 % zu senken. Die EU hat ihr Ziel höher gesteckt und verpflichtete sich, die Treibhausgase um 8 % zu senken.
Der Energieausweis - ein Gütesiegel für Immobilien:
Bei elektrischen Haushaltsgeräten, wie Waschmaschinen oder Kühlschränken sind Nachweise des Energieverbrauchs inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Auf einen Blick verrät das Gütesiegel, ob es sich um ein energiesparendes Gerät handelt oder nicht. Ein vergleichbares Instrument ist der Energieausweis.
Der Energieausweis - wichtig für alle:
Der Energieausweis bietet für alle Beteiligten eine verlässliche Grundlage zur energetischen Bewertung eines Hauses.
Und davon profitieren wir alle: Auf der einen Seite die Eigentümer, die eine Wertsteigerung ihrer Immobilie durch sinnvolle Modernisierungsmassnahmen erreichen und deren Engagement durch einen Energieausweis dokumentiert wird. Auf der anderen Seite die Mieter, die vor Anmietung über die Wohnung bereits Auskunft über die zu erwartende sogenannte „zweite Miete“ erhalten. Und nicht zuletzt natürlich auch die Umwelt, wenn es durch die Einführung des Energieausweis zu geringeren Emissionen kommt.
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Entscheidender Schritt zur Energieeinsparung bei Gebäuden
Schlecht gedämmte Gebäude sind die grössten Energiefresser und mit die grösste Quelle des CO2-Ausstosses in Europa. Fossile Brennstoffe wie Erdöl und Erdgas werden ausserdem zunehmend knapper und lassen damit auch zukünftig die Gas- und Ölpreise weiter ansteigen. Mit der EU-weiten Einführung des Energiepasses für den Immobilienbestand in 2006 wird bald ein entscheidender Schritt zur Energieeinsparung bei Gebäuden getan.
Die wichtigsten Kenndaten des Energieausweis bzw. des Energiepass:
Der Energieausweis dokumentiert alle wichtigen Kenndaten, die Einfluss auf den Energieverbrauch haben:
- Angabe des Primärenergiebedarfs
- Einteilung des Gebäudes in eine Energieeffizienzklasse (A bis I)
- Gebäudeinformationen wie Gebäudetyp, Baujahr, Wohneinheiten etc.
- Qualität aller Außenhüllen des Gebäudes=Dämmeigenschaften
- Anlagenaufwandszahl (Effizienz der Wärme- und Warmwassererzeugung) CO2-Emissionen
- Endenergiebedarf (Gas, Öl, Strom)
- Modernisierungstipps zur Einsparung von Energiekosten und gleichzeitiger Wertsteigerung der Immobilie
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Infos für Energieberater:
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